Dienstag, 27. Oktober 2020
Notruf: 112

Feuerwehr rückt am Osterwochenende zu drei Einsätzen aus.

Am Ende der Osterfeiertagen wurde die Feuerwehr Auerbach zu drei Einsätzen alarmiert. Alles fing am Ostersonntag gegen 17 Uhr an. Mehrere Anrufer meldeten der Leitstelle Bergstraße eine unklare Rauchentwicklung im Bereich der Landstraße 3103 zwischen Hochstädten und Balkhausen. Der diensthabende Disponent alarmiert daraufhin um 17:09 Uhr die Feuerwehren Hochstädten und Auerbach nach dem Einsatzstichwort „F1 – unklare Rauchentwicklung“. Nur zwei Minuten nach der Alarmierung rückt bereits das Tanklöschfahrzeug (TLF) aus Auerbach aus, das Einsatzleitfahrzeug folgt dem TLF nur eine Minute später. Gemeinsam mit dem Fahrzeugführer des Tragkraftspritzenfahrzeug (-Wasser) erkundete der Zugführer - Auerbach zunächst die Einsatzstelle. Schnell war klar, dass auf gut 150 m² der Waldboden und Baumstämme brennen. 

Daraufhin wurden durch die im Feuerwehrhaus Auerbach in Bereitstellung stehenden Einsatzkräfte die beiden Löschfahrzeuge sowie der Gerätewagen - Nachschub besetzt und fuhren ebenfalls die Einsatzstelle an. Auch die Feuerwehr Bensheim wurde um 17:27 Uhr mit dem Alarmstichwort „F1 – Anforderung von einzelnen Fahrzeugen“ nachalarmiert, um mit zwei wasserführenden Tanklöschfahrzeugen die Löschwasserversorgung unterstützen zu können. Die Besatzung des Tanklöschfahrzeugs aus Auerbach startete mit den 2500 Litern vom Auto eine erste Brandbekämpfung. Des weiteren wurde mittels Feuerpatschen eine weitere ausbreitung des Feuers verhindert.

Die Einsatzstelle wurde in zwei Abschnitte aufgeteilt: Abschnitt 1 - Brandbekämpfung (im Wald), Abschnitt 2 - Wasserversorgung. Um eine stabile Wasserversorgung herzustellen, konnte einer auf einem Privatgrundstück vorhandener Fischteich genutzt werden. Die Besatzung des Hochstädter Tragkraftspritzenfahrzeug (-Wasser) sowie eines der Löschgruppenfahrzeuge baute die Löschwasserversorgung auf gut 100 Meter bis zum Auerbacher Tanklöschfahrzeug auf. Um auf mögliche Druckschwankungen aufgrund des Höhenunterschiedes reagieren zu können wurde die Fahrzeugpumpe des Löschfahrzeugs eingesetzt. Das Feuer war nach gut einer halben Stunde unter Kontrolle, zeitweise waren drei Strahlrohre gleichzeitig im Einsatz, um das Feuer abzulöschen. Die eigentliche Arbeit bestand bei den Nachlöscharbeiten. Hier musste aufwendig das Unterholz mittels Brechwerkzeug geöffnet werden, um an alle Glutnester zu gelangen. Ein hauptamtlicher Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes stand im Fall eines medizinischen Notfalls für die ehrenamtlichen Einsatzkräften bereit - musste glücklicherweise nicht tätig werden.

Gut zwei Stunden nach der Alarmierung konnten der Einsatz an der Einsatzstelle beendet werden. Im Anschluss musste verschmutztes Material wieder aufgefüllt werden.

 

 

Einsatzstelle „Landstraße 3103“

 

Die Fahrzeuge waren gerade mal ein paar Minuten fertig aufgerüstet, da wurde die Freiwillige Feuerwehr Auerbach um 19:48 erneut zu einem Einsatz alarmiert. „In der Wolfsschlucht“ viel auf einem Anwesen ein Dieselkanister um, die auslaufene Flüssigkeit floss die abschüssige Straße bis in die Ludwigstraße hinunter. Durch die Besatzung des Einsatzleitfahrzeugs wurde die Einsatzstelle zunächst erkundet. Im weiteren Verlauf wurde durch die Besatzung des Gerätewagen - Nachschub die ausgelaufenen Betriebsmittel aufgenommen. Auch dieser Einsatz beschäftigte die Feuerwehr nochmals über eine Stunde, sodass nach vier Stunden Einsatz an diesem Tag auch die letzten Feuerwehrleute zu ihren Familien zurückkehren konnten. 

Einsatzstelle „In der Wolfsschlucht“


Auch am Ostermontag (13.04) war die Freiwillige Feuerwehr Auerbach im Einsatz. Gemeinsam mit der Feuerwehr Zwingenberg wurde die Feuerwehr Auerbach um 13:24 Uhr durch die Leitstelle Bergstraße alarmiert. Durch einen Defekt an einem Personenkraftwagen verlor dieser Kraftstoff. Die Betriebsmittelspur zog sich vom Melibokusparkplatz - „Viktoriaweg“ bis in die Zwingenberger Obergasse. Durch die Einsatzkräfte beider Feuerwehren wurde zunächst die gesamte Strecke abgefahren und an den verkehrsrelevanten Stellen Warnschilder abgestellt. In der Zwischenzeit wurde durch die Rufbereitschaft des Bauhofservice - KMB eine Spezialfirma zur Reinigung der Verkehrsflächen beauftragt.

Einsatzstelle  „Melibokusparkplatz“

 

Bilder  ©FF Auerbach

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