Dienstag, 25. Juni 2019
Notruf: 112

Ein Kellerbrand in einem Bensheimer Wohnhochhaus sorgt für einen größeren Feuerwehreinsatz.

 

Am Donnerstagnachmittag (23.05) um 16:02 Uhr wurde zunächst die Freiwillige Feuerwehr Bensheim mit dem Stichwort „F2 brennt Keller“ durch die Leitstelle Bergstraße in die Schwanheimer Straße alarmiert. Als der Löschzug der Feuerwehr Bensheim an der Einsatzstelle – ein Wohnhochhaus an kahm, stieg bereits Gelb/schwarzer Rauch aus mehreren Kellerfenstern an der Hausfassade empor.

Da in der Anfangsphase noch eine Person vermisst wurde, gingen zunächst mehrere Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung in den Keller sowie den darüberliegenden Wohnungen vor. Zeitgleich wurde die Feuerwehr Auerbach um 16:23 Uhr nachalarmiert.

Das erstausrückende Tanklöschfahrzeug ging zunächst in der Taunusstraße in Bereitstellung – zwei Trupps ausgerüstet mit Atemschutz wurden durch die Einsatzleitung direkt zur Kontrolle der Wohnungen des neunstöckigen Wohnhochhauses eingesetzt. Ebenfalls zwei Trupps des im weiteren Einsatzverlauf eingetroffenen Löschgruppenfahrzeugs lösten die seid Einsatzbeginns mit der Brandbekämpfung beschäftigten Bensheimer Trupps im Keller ab. Um auch die letzten Glutnester ablöschen zu können, mussten die betroffenen Kellerverschläge durch die Einsatzkräfte mühsam ausgeräumt und draußen weiter abgelöscht werden.

Der zu Einsatzbeginn Vermisste befand sich nicht in Gefahr und konnte im weiteren Einsatzverlauf ausfindig gemacht werden. Da kurz nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte von mehreren verletzten Personen ausgegangen werden musste, alarmierte die Leitstelle neben mehreren hauptamtlichen Rettungsmitteln auch den 1. Sanitätszug Bergstraße. Allerdings musste lediglich eine Person mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert werden.

Um ausreichen Personal an der Einsatzstelle zur Verfügung zu haben, wurde um 16:50 Uhr die Feuerwehren Gronau und Zell alarmiert. 

Nach gut eineinhalb Stunden konnte der Einsatz vor Ort beendet werden.Im Nachgang musste das verbrauchte Material im Feuerwehrstützpunkt wieder aufgerüstet werden.

 

 

 

 

 

Bilder  ©FF Auerbach 

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